Kulturheimat verschiedener Arbeitsgruppen

Unser "Quedlinburg - Festjahr 2019"

Unser Vereinsmitglied und Autor "Manfred Mittelstaedt" hat sich diesem Thema in drei Kapiteln angenommen. Im Anschluss an diese einleitenden / einordnenden Worte finden sie die Links zu den einzelnen Kapiteln.

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Unser „Quedlinburg- Festjahr 2019" ist in unserem „Staatsjubiläumsjahr 2019" bekennende Teilhabe an unserer Erinnerungskultur.

Die Quedlinburg - Erinnerungskultur hat auch seit 1946 Tradition:

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1950 war die Entrestaurierung der Stiftskirchenhelme erfolgreich abgeschlossen.

Die Quedlinburger Kulturwoche von 1946, die den Menschen Mut bei der kulturellen Erneuerung machen wollte, sah die neuen Türme noch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jede GESELLSCHAFTSFINDUNG braucht vernünftige menschliche Teilhabe.

Denn: Zugehörig zur Gesellschaft sind wir dort, wo wir dazugehören. Dabei ist jegliches Staatswesen durch seine Menschen gegenwärtig.

Das muß nicht durch Jubiläen neu gedacht werden. Es ist bekannt, muß jedoch wirksam gemacht werden.

Jubiläen, wie die des "QUEDLINBURG - FESTJAHRES 2019", sind bestens geeignet, einen großen Teil des Wertes unseres Lebens durch gemeinsame festliche Erinnerung zu vermitteln. Das steht jeder Universal-Gemeinschaft.

Derart würdigt unser "Quedlinburg - Festjahr 2019" unser Leben von Kultur für "Alles Gute in der gemeinsamen Zukunft".

Seine Erinnerungskultur ist unser Dank für die Vergangenheit, unsere Freude an der Gegenwart und unser Geschenk an die Zukunft.

Quedlinburg und seinen Gästen ein erfolgreiches Festjahr.

 

Zu den einzelnen Kapiteln (Text anklicken):

Kapitel 1:
Staatsjubiläen machen Schlüsselepochen unserer europäischen Geistes- und Kulturgeschiche sichtbar

Kapitel 2:
Das "Quedlinburg-Jubiläumsjahr 2019" vermittelt unseren "Ort deutscher Geschichte"

Kapitel 3:
Auch Quedlinburg ist dauerhaft zum wahren Gebrauch bestimmt. Unser Kultur- und Heimatverein ist dabei

 

 

Auch Quedlinburg ist dauerhaft zum wahren Gebrauch bestimmt.

(Kapitel 3 der  -> Veröffentlichung zum Quedlinburg-Festjahr 2019 von Manfred Mittelstaedt)

 

Auch Quedlinburg ist dauerhaft zum wahren Gebrauch bestimmt. Unser Kultur- und Heimatverein ist dabei.

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Mitteleuropas einheitliche Schriftsprache, beruhend auf dem lateinischen Alphabet, ist Teil unserer Universalgeschichte.

 

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Titelbild der Begleitbroschüre zum "Quedlinburg - Lebenslauf in Urkunden". Seine Tafelpräsentation vermittelt dem Betrachter die"endlose Bewegung von Städten".

1 Titel

 

Der "Quedlinburger Lebenslauf in Urkunden" (Präsentation von 30 Ausstellungstafeln) lädt täglich und kostenfrei als Dauerausstellung in die Marktkirche ein.

ausstellung

 

 

Der Königsweg der kulturellen Bildung führt über die Sprachkommunikation: In Quedlinburg sind das europabedeutende Schriftbildprogramme.

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Festjahre

 

Tafel

Erinnerungstafel-Entwurf von Manfred Mittelstedt aus Anlass des Erinnerungsjahres 2019.

Auch Quedlinburg erfüllte und erfüllt Ortsanspruch-Funktionen der jeweiligen Kulturträger. Ihre Gesellschaftskulturen sind "am natürlichsten mit Vernunft". Auch die Jubiläen des Quedlinburg-Festjahres erklären das einander, weil sie in unserer Geschichte miteinander verwoben sind.

 

Das „Quedlinburg- Jubiläumsjahr 2019" vermittelt unseren „Ort deutscher Geschichte“

(Kapitel 2 der  -> Veröffentlichung zum Quedlinburg-Festjahr 2019 von Manfred Mittelstaedt)

 

Aus Quedlinburgs "Geburtstags-Erinnerungskultur":

1000-Jahr-Feier Quedlinburgs vom 22. April 1922. Trotz "Enge, Elend und Not der Zeit" vereinte das Jubiläum die ganze Bürgerschaft in dem Gefühl der Liebe zur Heimat, zu "Quedlinburg in der 1919 geborenen Ersten Deutschen Republik", der "Weimarer Republik".

1922

 

Jubiläumsgedenktafel, links am Rathaus-Portal

Gedenktafel

 

Jubiläumsansprache von Oberbürgermeister Ernst Bansi. Der erste beurkundete Königssitz Heinrichs I., der Königsstadt Quedlinburg, hatte 1922 seine 1000-Jahr-Feier.

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Das ist die FASZINATION auch unserer Quedlinburg-Stadt:

"Zugehörig zur Gesellschaft sind wir dort, wo wir dazugehören."

Jegliche Stadtschönheit ist uns daher natürlich: Hier können wir GUTEM gewahr werden, zu Wesen, Art und Sinn unserer lebendigen Städte, die uns zu diesem wahren Gebrauch bestimmt sind.

 

Aus dem Finkenherd - Mythos:

Unser Volk hat im rechten Gefühl der Anerkennung den Beinamen "Der Vogelsteller" aus sich heraus entstehen lassen, geboren aus der Seele der Menge. Niemand weiß, woher der Beiname stammt. Er ist da und hat sich von Generation zu Generation verhaftet.

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22. April 2019: 1097 Jahre Königsstadt Quedlinburg

 Die Königgsstadt Quedlinburg, die Keimzelle unserer heutigen Welterbestadt, begeht jährlich am 22.April ihren Geburtstag aus Anlass ihrer ersten urkundlichen Erwähnung in der „Bestätigungsurkunde König Heinrichs I. vom 22. April 922 für das Reichskloster Corvey (gegründet 822 als karolingisches Missionskloster für Sachsen)“.

Die königliche Urkunde nennt als Ausstellungsort des Diploms die „villa quitilingaburg“, den Königssitz der Quedlinburg genannten Königs-Grundherrschaft. Mit dieser ersten auf uns gekommenen schriftlichen Erwähnung des Ortsnamens (lat.: Quitilingaburg) ist dieses Diplom die „Geburtsurkunde“ unserer Königsstadt. Mit ihr erinnert Quedlinburg 2019 an seinen 1097.Geburtstag. Das Urkundenoriginal befindet sich im Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster. Es ist unersetzlicher Bestandteil der 1819 von Freiherr vom Stein begründeten bedeutendsten nationalen Sammlung aller Mittelalterlichen Quellenschriften, zu der Urkunden zählen, der Monumenta Germaniae Historica (MGH, d.h. Denkmäler deutscher Geschichte).

König Heinrich I. war 919 als „primus rex romano“ zum Schutzherrn des werdenden christlichen Abendlandes geworden, zum Haupt des imperium christianum.

Der Monarch war in den Augen des mittelalterlichen Menschen eine Garantie für Frieden und Recht, für die Eintracht von Völkern in einem supranational angestrebten Staatswesen, das die Völker der mittelalterlichen deutschen und italienischen Lande umschließen sollte. Es galt auch in den deutschen Landen die zentraleuropäische Macht zur Entfaltung zu bringen und die neue Würde zu präsentieren. König Heinrich I. ließ hier den Königsort Quedlinburg zu dem ersten Lieblingssitz eines deutschen Königs beurkunden.

Noch bedeutender: Die „Geburtsurkunde Quedlinburgs“ gibt die Fundamentalantwort für die „Quelle des Quedlinburgwerdens“: Das „Glaubensbekenntnis Quedlinburg“ wurde von einer „Tochter Roms“ zu einer „Mutterstadt des Abendlandes“, heute mit Welterbestatus geadelt.

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Eine „DEUTSCHLAND-BILDZEITREISE“ von 1922 machte im Jubiläumsjahr „1000 Jahre Stadt Quedlinburg“ am hiesigen „Finkenherd mit seinen bekrönenden Burgbergbauten“ einen Momenthalt.

 

Die "Königspfalz Quedlinburg" war in der Regierungszeit Heinrichs I. (919-936) die wichtigste Repräsentationsstätte des neuen Königtums.

 

33 Urkunde 922 neu Kopie

Repro der "Quedlinburger Geburtsurkunde vom 22. April 922" (entspricht MGH DHI, Nr. 3 v. 22.April / 922).

 

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(Grün: Bildergänzung: Urkundensignatur Heinrichs I.)

 

Staatsjubiläen machen Schlüsselepochen unserer europäischen Geistes- und Kulturgeschichte sichtbar

(Kapitel 1 der  -> Veröffentlichung zum Quedlinburg-Festjahr 2019 von Manfred Mittelstaedt)

 

Der QUEDLINBURGER FINKENHERD (Ansicht von 1919) ist die in Deutschland auf uns gekommene bedeutendste ERZÄHLSTELLE von Mythos und Wahrheit der Königserhebung des Sachsenherzogs Heinrich von 919 zum König des Ostfränkischen Reiches.

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Am QUEDLINBURGER HEINRICHSBRUNNEN von J. Müller zeigt eine künstlerische Adaption die "Antragung der Königskrone am Finkenherd von 919" an den Sachsenherzog Heinrich.

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Auch unsere STAATSKULTUR - JUBILÄEN des Jahres 2019 stehen als Chance für neue geistige und moralische Ansprüche an Friedenskultur, die den Menschen Mut bei der kulturellen Erneuerung macht.

Unsere "nationalen Erinnerungen von 2019" reihen sich ein in die AUFBRÜCHE und BRÜCHE unserer deutschen Geschichte.

1. Im Mai 1919 hatte das Republik gewordene Deutsche Reich sein Jahrtausendfest gefeiert, erinnernd an die Königswahl Heinrichs I. und an das von unserem ersten deutschen König begründete "Haus der Ottonen". Die Machtstellung dieses "überragenden Herrscherhauses des werdenden Abendlandes" steht für das Werden unserer vereinten Zivilgesellschaft mit den Wurzeln des "christlichen Königstums" im Ostfrankenreich. Diese Wurzeln wurden der Grundstein für unser "deutsch chrisliches Königtum abendländischer Prägung".

2. 1919, vor 100 Jahren,war das einstige "Parlamentarische Kaiserreich" zur "Ersten deutschen Republik" geworden. Diese "Erste deutsche parlamentarische Demokratie" ließ auf "menschliche Existenzverbesserungen" hoffen.

3. 1989, vor 30 Jahren, wurde die "Politische Wende" auf den Weg zur Wiedervereinigung unseres nachkriegsgeteilten Deutschland eingeleitet. Unser Wiedervereinigungs-Mythos war und ist von höchstem Anspruch. Alle Festjahr-Jubiläen, auch die von 2019, sind einander verwoben, weil sie gesellschaftlich untereinander "in Beziehung geworden" sind. Das fordert auf zu Ideenfindungen für urbanes Denken mit Inhaltsfüllung. Das beschenkt uns mit Geist- und Kulturwissen für unser Handeln, weil Schlüsselepochen unserer europäischen Geistes- und Kulturgeschichte sichtbar werden. Die folgenden Bildleisten wollen dafür beispielhaft stehen. Die Zentralorte der "Politischen Wende" von 1919 in Deutschland waren Berlin und Weimar. Weimar war der Verfassungs-Geburtsort der "Weimarer Republik".

Berlin

Weimar

 

Quedlinburg als Klassik-Symbolort

Unser KÖNIGLICHES QUEDLINBURG steht zeitlos als KLASSIK - SYMBOLORT für unsere europäisch - deutsche LEBENSGESCHICHTE mit GEGENWART.

Quedlinburger Marktplatzveranstaltungen vermögen das Wesen der Stadt mit besonderer Intensität nachvollziehbar zu machen.

Die "Stadt -1000 - Jahrfeier von 1922" war und ist dafür ein Maßstabsgeber.

Im Jahre 922 war der Name „Quedlinburg“ erstmals urkundlich erwähnt worden, als der 46-jährige König Heinrich I. am 22. April 922 in der königlichen Siedlung Quedlinburg (lat.: in villa quae dicitur quitilingaburg) eine Schenkungsurkunde für das Kloster Corvey vollzog. Seit 1922, dem 1000. Jubiläum dieser Ersterwähnung, gilt diese Urkunde für die Königsstadt Quedlinburg als „Geburtsurkunde“.

Anlass genug, mit Festveranstaltungen für den 22. und 23. April 1922 zur 1000-Jahr-Feier nach Quedlinburg einzuladen.

Der Chronist berichtet: „Ein riesiger Zustrom von Besuchern aus der näheren und weiteren Umgebung begab sich in endloser Menge und von allen Seiten in die Jubiläumsstadt“.

Obwohl 1922 auch die 28.000 Quedlinburger in der am 9. November 1918 ausgerufenen Republik unter der Weltwirtschaftskrise mit Not, Arbeitslosigkeit und Geldentwertung stark litten, „war es berechtigt, den Festtag aus der Reihe der anderen hervorzuheben“.

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Im Mai 1919 hatte das Republik gewordene Deutsche Reich sein Jahrtausendfest gefeiert,
erinnernd an die Königswahl Heinrichs I.
Der erste beurkundete Königssitz Heinrichs I.,
die Königsstadt Quedlinburg, hatte 1922 seine 1000-Jahr-Feier.

 

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Am 23. April 1922 begann auf dem festlich geschmückten Marktplatz um 10.30 Uhr die Hauptfeier.
Andächtig lauschte die Menschenmenge dem Gesang von 400 Chormitgliedern,
mit dem das Fest eröffnet wurde.

 

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Die Festrede zur 1000-Jahr-Feier beendete Oberbürgermeister
Ernst Bansi (Regierungszeit 1895-1924) mit den Worten:
„Diese Feier vereinigt unsere ganze Bürgerschaft in dem Gefühl der Liebe zur Heimat“.

 

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Der "Quedlinburger Finkenherd" (Ansicht von 1922)
ist die in Deutschland auf uns gekommene bedeutendste Erzählstelle von Mythos und Wahrheit der Königserhebung
des Sachsenherzogs zum ersten christlichen König unseres mittelalterlichen Reiches, Heinrichs I.

 

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Der QUEDLINBURGER BURGBERG (N-S-Ansicht von 1922)
ist Abbild von 1000 Jahren gesellschaftlicher Aufbrüche, Kontinuitäten und Brüche, 
bedingt durch Glaubenskultur  und Zivilgesellschaft.

 

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Die "QUEDLIN-BURG" gibt als steinerne Predigt unserer Stadt ihr Gesicht,
das ihre Geschichte geprägt hat und prägt.

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Prospekt der bürgerlichen Altstadt, gesehen von der Burgbergterrasse.

 

Quedlinburg war (Bild von 1961) und ist auf dem Weg der Findung unserer Deutschen Einheit stets ein Wegbereiter.

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Mühlheimer Männerchor zu den Tagen des Rundfunks und Fernsehens
in Quedlinburg am 27. und 28. Mai 1961,
Marktplatz vor dem Rathaus mit seiner Heinrich I. - Erinnerungstafel von 1922.

 

 

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Im Jahr 2000 war Quedlinburg-Historie im Deutschen Museum München
beim Wiedervereinigungsmotto "Geteilt - Vereint - Gefunden" dabei.

Quedlinburger Erinnerungskultur

- Vom christlichen Königtum zur bürgerlichen Republik -

Staatsjubiläen machten und machen Schlüsselepochen unserer europäischen Geistes- und Kulturgeschichte durch bekennende Teilhaben sichtbar.

2019 können wir gemeinsam „mit der Königserhebung Heinrichs I. von 919" an 1 100 Jahre Zivilgesellschaftsfindung mit den Wurzeln des „christlichen Königtums“ und 100 Jahre „Aufbrüche und Brüche unserer demokratischen Republik“ auf den Wurzeln der „Weimarer Republik von 1919 durch Sturz der Monarchie“ erinnern.

Das HISTORISCHE QUEDLINBURG ist mit seinem unverfälscht überlieferten und klassischen STADTKULTURREICHTUM ein gesichert erinnernder Haltepunkt auf unserem gemeinsamen Weg der deutschen Epochengeschichte.

 

ERINNERUNGSTAFELN machen das sichtbar:

1 Mittelstaedt Kultur QLB

 -1922-

Mit dem Namen des KÖNIGLICHEN QUEDLINBURG verbindet sich für unsere Nation die Erinnerung an die erste Vereinigung aller deutschen Stämme, die zum geschichtlichen Ausgangspunkt auf dem Weg zu einem deutschen Einheitsstaat geworden war.

 

 

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-2019-

Erinnerungstafel-Entwurf von Manfred Mittelstaedt aus Anlass des Erinnerungsjahres 2019.

 

 

2 Mittelstaedt Kultur QLB

-2018-

Teilnehmer aus ganz Deutschland beschlossen im Oktober 1998, bezogen auf 2018, somit vor 20 Jahren, in einem Quedlinburgprojektseminar das

Ausstellungsprojekt „Geteilt-vereint-gefunden“,

gefördert von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programmes „Orte deutscher Geschichte“. Quedlinburg war und ist aktiv mitgestaltender Projektteilnehmer.

2022 feiert unsere Königsstadt Quedlinburg ihren 1100. Geburtstag

Im Jahr 2022 feiert unsere KÖNIGSSTADT QUEDLINBURG ihren 1100. Geburtstag.

Dieses HOCHKULTUR-EREIGNIS ist auch für uns Gegenwärtige eine Herausforderung und Anlass genug, uns auch 2018, im Jahr des 1096. Quedlinburg-Geburtstages, öffentlich dieser Königsstadt-Erinnerungskultur zu vergewissern.

 

1. Quedlinburger "Geburtsurkunde" vom 22. April 922, ein Hochkultur-Zeugnis, das jeden fasziniert

 Am 22. April 2018 begehen wir den 1096. "Geburtstag" unserer Königsstadt Quedlinburg.

Die von König Heinrich I. seit 919 eingeleitete TRANSFORMATION Quedlinburgs von der mittelalterlichen Siedlung zur KÖNIGSSTADT ist  das größte VERMÄCHTNIS unserer WELTERBESTADT.

Im Jahr 2022 wird Quedlinburg zum 1.100. Geburtstagsjubiläum seiner Frühstadt-Werdung weit über seine Grenzen hinaus einladen. Seit 1997, dem 1075. STADTQUEDLINBURG-JUBILÄUM, bringt der Kultur-und Heimatverein diese »lebendige Quedlinburg-Geschichtsbeziehung zur Gegenwart« und »durch Erinnern zur Quellenkunde«. Auch 2018 will dieser zum Aufbau der damit verbundenen und anspruchsvollen Quedlinburg-Erinnerungskultur nachstehend beitragen.

(Bild unten: Königsurkunde vom 22.April 922)

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Quedlinburg, eine ottonische Stadtgründung,
ist als erste Hauptstadt des Ottonenstaates eine »Tochter Roms«

Ostern 922 wurde der Name Quedlinburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als der 46-jährige König Heinrich I. am »Königssitz Quedlinburg« (in villa quae dicitur quitilingaburg) die Bestätigung der Rechte für das Kloster Corvey »vollzog«. Seit 1922, dem 1000. Jubiläum dieser urkundlichen Ersterwähnung, gilt diese Urkunde für die Königsstadt Quedlinburg als »Geburtsurkunde«.

In der Urkunde Heinrichs I. wurde zum Ausstellungsort »Quedlinburg« (lat.: »quitilingaburg«) noch die Beifügung »villa« hinzugesetzt. »Villa quitilingaburg« bezeichnet den »Königssitz der Quedlinburg genannten Königsgrundherrschaft«. Städte gab es im damaligen Sachsenland noch nicht. Aus den Pfalzen entwickelten sich Frühstädte, die Burgstädte, die ältesten Reichsstädte, die dem König direkt unterstanden. Zu ihnen zählte Quedlinburg. König Heinrich I. war 922 der mächtigste Mann des sich entwickelnden deutschen Staates und einer der mächtigsten im sich gründenden Europa. 922 hatte König Heinrich die gesamtstaatliche Anerkennung erreicht. Die königliche Urkunde vom 22. April 922 ist unter den 43 erhalten gebliebenen Urkunden Heinrichs I. das älteste urkundliche Zeugnis für die Verbindung des ersten deutschen Königs mit seiner Lieblingspfalz »Quedlinburg«. Sie nennen die Chronisten heute die erste beurkundete Hauptstadt der ottonischen Dynastie, als »geschichtliche Wiege unseres deutschen Staates eine „Tochter Roms«. Mit dem Osteraufenthalt der Königsfamilie von 922 in Quedlinburg wurde die Osterpfalz-Tradition begründet. Es sind dreizehn Aufenthalte der königlichen Familien anlässlich des Osterfestes Quedlinburg urkundlich bezeugt. Die Königliche Pfalz Quedlinburg war in der Regierungszeit Heinrichs I. (919 – 936) die wichtigste Stätte für die Herrschafts-Repräsentation. Der König führte den Titel »PRIMUS REX ROMANO«, solange er noch nicht die Kaiserkrone vom Papst empfangen hatte.

(Bild unten: Finkenherd, 1922)

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Erinnerungskultur befördert Kulturreichtum

2019 wird an das 1100-jährige Jubiläum der Krönung Heinrichs I. erinnert. Ihm wurde die Krönigswürde in Quedlinburg beim Finkenfang angetragen, so die Legende. Die Legendenwahrheit bezeugt: König Heinrich I. hat Quedlinburg, »früheste Mutterstadt« des ersten feudal-föderativen Staatsverbandes mit »monarchischer Einherrschaft«, am 22. April 922 durch Beurkundung »gestiftet« und mit der festlichen Osterpfalz-Tradition belebt. Diese kulturgeschichtliche Landeskunde ist von einzigartiger kulturhistorischer Ausstrahlung.

 

 

 

2. Der BURGBERG QUEDLINBURG ist das zeitlose "Wahrzeichen unserer Königsstadt"

 Der BURGBERG in Quedlinburg war bis in das 12. Jahrhundert hinein einer der Konzentrationspunkte im politisch-gesellschaftlichen Geschehen unseres werdenden Deutschland. Seine Bauten sind Denkmale des kulturellen Welterbes.

Mit Beginn 1862/63 erfolgte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts die durchgreifende Stiftskirchen- und Burgsanierung als preußisches Staatsvorhaben der Denkmalpflege. Als Glanzpunkt der Kirchen-Erneuerung galt die von 1879-1882 fertiggestellte neue Doppelturmanlage mit "rheinischen Kirchenhelmen".

Das seinerzeitige Burgberg-Sanierungsgeschehen ist mit nachstehender Bildzeitreise "Rund um mden Quedlinburger Burgberg" bezeugt.

"Rund um den Quedlinburger Burgberg" in einer Bildzeitreise von 1930:
(Alle BIlder aus der Quedlinburg-Sammlung von Manfred Mittelstaedt)

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Burgberg von NO aus gesehen

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Burgberg von SO aus gesehen

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Burgberg von Osten aus gesehen

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Burgberg von Westen aus gesehen

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Burgberg von SW aus gesehen

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Burgberg von SO aus gesehen

 

Die Quedlinburger BURGBERG-Bebauung ist Wahrzeichen und Denkmal zugleich. Sie hat sich aus ihrer Zeitfunktion heraus als "UNIVERSALWERT entwickelt, der Gesellschaft zu stärken vermag.
Die Bau-Wirkung ist durch Größe und SYMBOLHAFTIGKEIT ausgezeichnet, zumal der Standort faszinierend erhöht zu allen Seiten im Stadtbild sichtbar ist und ermutigt:

Glaubenskultur und weltliche Gesellschaftskultur schaffen dort Gemeinschaft, wo sie ein lebendiges Zuhause auf gemeinsamen Wegen haben.

 

3. Quedlinburgs festliche Erinnerungskultur ist für jede Gesellschaft eine Herausforderung an Gemeinschaftsfindung

Die 1000-Jahrfeier unserer Königsstadt Quedlinburg vom 22. April 1922 begründete die Erinnerungskultur-Herausforderungen an Quedlinburg auch für "lebendige Gemeinschafts-Feiern" vom 22. April 2022.

Ein Rückblick macht sichtbar:

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 Durch Enge, Elend und Not ist auch Quedlinburgs Geschichte während der Inflationsjahre gegangen. Der Umzugswagen „Notwohnung“ zeichnete die Situation treffend nach.

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Am 23. April 1922 begann auf dem festlich geschmückten Marktplatz um 10.30 Uhr die Hauptfeier. Andächtig lauschte die Menschenmenge dem Gesang von 400 Chormitgliedern, mit dem das Fest eröffnet wurde.

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Die Festrede zur 1000-Jahr-Feier beendete Oberbürgermeister Ernst Bansi (Regierungszeit 1895-1924) mit den Worten: „Diese Feier vereinigt unsere ganze Bürgerschaft in dem Gefühl der Liebe zur Heimat“.

 

4. Mit Erinnerungskultur an unsere "GESCHICHTE als lebendigem ORGANISMUS" schaffen wir Beziehungskultur zu unserer Zukunft.

Erinnerungsbild

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Quedlinburgs Wahrzeichen, die Turmfront der Stiftskirche, wurde Anfang 1947 sichtbarstes Symbol kultureller Erneuerung, finanziert mit Landesmitteln. Der kriegsbeschädigte Nordturm trägt noch den „rheinischen Helm“, der Südturm bereits das „neue Zeltdach“.

Europas QUEDLINBURG-GESCHICHTE hat auch 2017 Gegenwart

Quedlinburgs Geschichte ist von europäischer Dimension, weil sie unsere klassische Sozialkulturgeschichte sichtbar macht. Obwohl „Quedlinburg klein ist“, ist hier jeder Schauende mit Wissen belohnt, das unsere Kulturheimat sichtbar macht.

Unsere oftmals europabedeutende KULTURHEIMAT ist auch für Quedlinburg die NORDHARZREGION. Hier sind wir materiell und ideell vielfältig verwurzelt. Hier durften wir groß werden. Hier sind wir gemeinsam älter geworden, auch für das Kulturleben Zukünftiger.

Die QUEDLINBURG-KULTURHISTORIE hatte und hat hier überall inspirierende Gegenwart, auch in unserem Kultur- und Heimatverein. Unser traditionell ausgeübtes "WOHNRECHT in unserem GESCHICHTSHAUS" erfährt durch aktuelles Erinnern Öffentlichkeit.

Nachstehend berichten wir von ERINNERUNGS-KULTURSCHWERPUNKTEN, mit denen unsere Kulturheimat Gegenwart hat:

 

1. Unser Kultur- und Heimatverein Quedlinburg e.V. hat 2017 „25. Geburtstag (1992-2017)“


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2. Unsere Urkunden-Tafelausstellung „Stadtlebenslauf Quedlinburg, belegt durch Schriftlichkeit“ hat 2017 „20. Geburtstag“ 

(Detailinformationen zur Urkunden-Tafelausstellung
finden Sie auch im Beitrag vom 14.10.2008)

Stadthistorie QLB korr

 

Aus der Ausstellungshistorie:
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Stiftungsprogrammpartner am 15.10.1998 auf Ausstellungs-Visite in Quedlinburg: (von links nach rechts) • Prof. C.-P. Groß, Ausstellungsdesigner, Berlin • M. Mittelstaedt, Projektleiter Ausstellungsobjekt „Quedlinburg“, • Museumsrat H.-R. Merten, Projektberater, Berlin • Prof. Dr. H. Schäfer, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn • Prof. Dr. B. Graf, Leiter des Institutes für Museumskunde, Berlin, Programmbeirat

Etwas Bleibendes vor Jahren geschaffen

Die 1997 „geborene“ Tafel-Ausstellung „Quedlinburg - ein klassischer quellenkundlicher Stadtlebenslauf in Historischen Urkunden“ ist zwischenzeitlich als Dauerpräsentation täglich in der Marktkirche jedermann zugänglich. Die Arbeit unter der Projektverantwortung des Kultur- und Heimatvereines Quedlinburg schuf hier etwas Bleibendes, das wichtig ist für die Stadt, für unser Land.

Das „berühmte Quedlinburg“ macht hier mit seiner Schrift-Hochkultur sichtbar, dass sein „bedeutendes Leben“ in gewisser Weise das Leben unserer Nation ist. Diejenigen, die bisher ohne Anschauung von unserer Schriftkunst-Kulturstadt waren, sind von ihren Zeugnissen überwältigt. Quedlinburg muss als eine solche Bildungszentrale von Rang am geistigen, kulturellen Leben unserer Zeit teilnehmen. Es ist auch hier mit seiner quellenkundlichen Kulturhistorie in jedes politische Geschehen einbezogen, auch in die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Einheits-Probleme unseres wiedervereinigten Deutschland. Die Tafelausstellung ist ein bleibender vereinsübergreifender Beitrag, der gegenwärtig seinen 20. „Geburtstag“ begeht.

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Ausschnittaus der Quedlinburger Urkunden-Tafelausstellung

1095. Geburtstag unserer Köenigsstadt Quedlinburg

Die Quedlinburger "Geburtsurkunde"

Am 22. April 2017 begehen wir den 1095. "Geburtstag" unserer Königsstadt Quedlinburg. Diese Quedlinburger Kulturentwicklung aus dem 10. Jahrhundert bezeugt eine Schlüsselepoche der deutschen und europäischen Kultur- und Geistesgeschichte.

Die von König Heinrich I. seit 919 eingeleitete TRANSFORMATION Quedlinburgs von der mittelalterlichen Siedlung zur KÖNIGSSTADT ist  das größte VERMÄCHTNIS unserer WELTERBESTADT. Ostern 922, am 22. April, war der Ortsname "Quedlinburg" erstmals in einer Königsurkunde Heinrichs I. bezeugt worden.

Seit 1997, dem 1075. STADTQUEDLINBURG-JUBILÄUM, bringt der Kultur-und Heimatverein diese »lebendige Quedlinburg-Geschichtsbeziehung zur Gegenwart« und »durch Erinnern zur Quellenkunde«. Auch 2017 will dieser zum Aufbau der damit verbundenen und anspruchsvollen Quedlinburg-Erinnerungskultur nachstehend beitragen.

(Bild unten: Königsurkunde vom 22.April 922 in der Abbildung unserer Staatsarchivierung, Sie "eröffnet" Quedlinburgs hohe Geschichtszeugnisfähigkeit, ausgezeichnet durch eine hohe Dichte kulturhistorischer Zeitschichtungen und Stadtkörper-Zeugnisfähigkeiten)

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Quedlinburg, eine ottonische Stadtgründung,
ist als erste Hauptstadt des Ottonenstaates eine »Tochter Roms«

Im späten 9. und frühen 10. Jahrhundert war der Harzraum zwischen Weser und Saale/Elbe das politische und sozialkulturelle Machtzentrum des Ottonenreiches. In diesem Zusammenhang wurde Ostern 922 der Name Quedlinburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als der 46-jährige König Heinrich I. am »Königssitz Quedlinburg« (in villa quae dicitur quitilingaburg) die Bestätigung der Rechte für das Kloster Corvey »vollzog«. Seit 1922, dem 1000. Jubiläum dieser urkundlichen Ersterwähnung, gilt diese Urkunde für die Königsstadt Quedlinburg als »Geburtsurkunde«.

In der Urkunde Heinrichs I. wurde zum Ausstellungsort »Quedlinburg« (lat.: »quitilingaburg«) noch die Beifügung »villa« hinzugesetzt. »Villa quitilingaburg« bezeichnet den »Königssitz der Quedlinburg genannten Königsgrundherrschaft«.
Mit "villa quitilingaburg" ist urkundlich für unsere "Königsstadt Quedlinburg" das erste geistig und politisch-religiös, sowie weltlich einflussreiche Machtzentrum des werdenden HOCHMITTELALTERLICHEN OTTONENREICHES bezeichnet. Quedlinburg steht in der Geschichte mit bedeutendsten VILLEN-Nennungen in einer Reihe, z.B. Villa Massimo in Rom.
Noch eine Geschichts-Erinnerung: Die 822 gegründete BENEDEKTINER-ABTEI CORVEY war 2014 als europäisches Kunst- und Kulturwerk in die Welterbeliste aufgenommen worden.

Quellenbeginnend mit der Königsurkunde vom 22. April 922, bestimmte das KÖNIGTUM der OTTONEN und SALIER das historische "Werden unserer STAATS-EINHEIT als PROZESSVORGANG", nicht als EREIGNIS. Das HISTORISCHE QUEDLINBURG ist für uns Deutsche dafür eine der traditionsreichsten Zeugnisstätten.


Bild unten: Quedlinburg von Süd nach Nord um 1922, steinernes Lesebuch unserer Nation gleichsam in seiner visuellen Kommunikation im öffentlichen Raum mit Hochkulturen. Unsere quellenbezeugte Geschichte ist in dieser steinernen Quedlinburg-Baukunst abgebildet.

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Die "Geburt" unserer Königsstadt braucht nicht die BEWUNDERUNG ihrer VERGANGENHEIT, sondern die Auseinandersetzung mit ihrer GEISTES-INSTRUMENTALITÄT, auch für uns Gegenwärtige.

 

In Quedlinburg ist unsere Kultur mit lebendigem Kulturerbe gegenwärtig

Quedlinburgs HISTORISCHER QUELLEN-REICHTUM des STADTWERDENS ist dafür von hoher Bedeutung in der Quellen-Kunde unserer Nation, insbesondere für die Zeit der früheuropäischen HOCHKULTUR-ENTWICKLUNGEN. Daraus abgeleitete Hinterfragungen nach der WÜRDE unserer gegenwärtigen STADTKULTUR der SPANNUNGEN, BRÜCHE und NARBEN finden wir in diesem QUEDLINBURG-SCHRIFTGEDÄCHTNIS. Seine identitätsstiftenden Symbole und Gradmesser vermögen WEGWEISUNGEN für das WOHNRECHT in unserem GESCHICHTSHAUS Stimme zu geben.

Geschichtszeugnisse und HISTORIENPRÄSENTATIONEN sind dafür WEGEHERAUSFORDERUNGEN, weil sie mit verpflichtendem Kulturerbe insbesondere die NAMEN unserer STÄDTE und SIEDLUNGEN zeitlos lebendig verbreiten. So wird ERINNERUNGSKULTUR zum KULTURREICHTUM-INSTRUMENT.

Bild unten: Der Burghof Quedlinburg mit Stiftskirche (links) und Residenz (rechts), historische Postkarten-Aquarellzusammenstellung von 1945

schlosshof qlbHier ist das ERBE der OTTONENKULTUR, ihres einstigen DYNASTIEHEILIGTUMS, lebendiges Kulturerbe. Der Ort empfängt noch heute traditionell angemessen seine Besucher. Jedes Publikum hat hier eine hohe Erwartung an lebendige Kulturinterpretation, da hier die höchste Glaubenskultur lokalisiert ist. Der HISTORISCHE ANBEGINN dafür ist noch heute durch die QUEDLINBURGER KÖNIGSURKUNDE vom 22. April 922 bezeugt.

 

Erinnerungskultur befördert Kulturreichtum

QUEDLINBURG bietet einzigartige VISUELLE KOMMUNIKATIONEN im öffentlichen Raum mit sozial-kultureller TEILHABE.
Beispielhaft dafür steht der KAISER-FRÜHLING QUEDLINBURG.

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Eine Historien-ERINNERUNG: Mitglieder unseres Gegenwartsvereins „KAISERFRÜHLING QUEDLINBURG“ bieten bei jährlichen HISTORISCHEN OSTER- und PFINGSTPROZESSIONEN „visuelle Erinnerungen“ an die OTTONENZEIT. Folgende Bilder zeigen den “HISTORISCHEN KAISERFRÜHLING 2003“ im Quedlinburger BURGHOF.

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Die HISTORIE: König Heinrich I. hat Quedlinburg, „früheste Mutterstadt“ des ersten feudal-föderativen Staatsverbandes mit „monarchischer Einherrschaft“, am 22. April 922 durch Beurkundung „gestiftet“ und mit der festlichen Osterpfalz-Tradition belebt. Diese kulturgeschichtliche Landeskunde ist von einzigartiger kulturhistorischer Ausstrahlung.

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QUEDLINBURGS STADTGESCHICHTE ist seit 922 zu einem europäisch-deutschen Thema mit Gegenwart erhoben

Als Teil der hochmittelalterlichen LANDESSCHATZKAMMER bezeugen Quedlinburgs lebendig gebliebene Zeugnisse den Beginn der Geschichte unserer Nation auf dem Territorium unseres heutigen Bundeslandes. So verbinden sich mit dem Namen „Sachsen-Anhalt“ geistige Kräfte , von denen Hoffnungen für mehr Gerechtigkeit auch für unsere Zeit ausgehen. Sachsen-Anhalt bewahrt Geschichtsquellen unseres nationalen Einheitsstrebens, die unserem Bundesland helfen können, mit Stolz und Selbstbewusstsein allzeit würdiger Gastgeber für unsere wiedervereinte Nation zu sein. Quedlinburgs königliche Geburtsurkunde vom 22. April 922 kann dabei helfen.

Im Jahr 2022 wird Quedlinburg zum 1100. Geburtstagsjubiläum seiner Frühstadt-Werdung weit über seine Grenzen hinaus einladen.
Die "Quedlinburg - 1000 - Jahrfeier von 1922" wird mit ihrer Botschaft "Diese Feier vereinigte unsere ganze Bürgerschaft in dem Gefühl der Liebe zur Heimat" dafür der Maßstab sein.

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(Bildübernahme aus "Archivbilder Quedlinburg")

Bild und Text: Sammlung Manfred Mittelstaedt

In Memoriam "Heinz Kittel 2016"

In diesem Jahr 2016 gedenkt Quedlinburg besonders ehrend seines, unseres bedeutenden Bildchronisten, Kulturfreundes und Quedlinburg-Botschafters Heinz Kittel (geb. 28.10.1916, gest. 05.09.2014).

Anlass ist sein 100. Geburtstag  vom 28. Oktober 2016 (2015 haben wir bereits seinen 99. Geburtstag gewürdigt).

Mit seinen Kultur-Fotobildern hat Heinz Kittel den Menschen unserer Quedlinburg-Region ein eindrucksvolles Bild - Zeitreise - Denkmal gesetzt. Heinz Kittels Fotobilder erzählen uns mit ihren Lebenserinnerungen Quedlinburg-Geschichte. Deshalb stellen wir nachstehend den Bildchronisten Heinz Kittel in den Fokus. Alle Bilder entstammen der "Sammlung Mittelstaedt".

Die folgenden Heinz-Kittel-Bilder sind in "schwarz-weiß" farbigen Bildkarten aus der "Zeit vor Heinz Kittel" kommentarlos gegnübergestellt. So wird gleichsam in einer BILDZEITREISE Quedlinburg-Geschichte in Bildgeschichten erzählt. Auch uns Gegenwärtigen sind die folgenden Quedlinburg-Bilder hochaktuell, weil sie unser Leben mit sichtbar machen.

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Prolog

Quedlinburg ist eine außergewöhnliche und universelle Stadt und Stätte deutscher Geschichte. Jede Zeit hat das mit ihren eigenen Bildern bezeugt. Das "erzählen" auch Original-Bildansichten im "Album von Quedlinburg", dem wir beispielhafte und zeitprägende Bilddokumente entnommen haben. Die "Heinz-Kittel-Fotografie" hat eine für jedermann "verständliche Sprache". Seine Bildaufnahmen machen eine solche Freude an Kommunikation, dass sie nur einleitender Geschichtserzählungen bedürfen.

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(Bilder bitte anklicken)

 

Geschichte I

Vor 900 erfolgte die GEBURT der europäischen KULTUR durch Erneuerung der christlich-römischen WELTKULTUR. Unsere STIFTSKIRCHE ist mit ihren außerordentlich universellen WERTEN dafür Teil unseres nationalen GEDÄCHTNISSES, weil ZEUGNIS unserer STAATSGEBURT.

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Geschichte II

LANDES-IDENTITÄT findet sich in solidarischer GEMEINSCHAFT gerade dort, wo vertrautes STADTLEBEN und seine STADTBILDER brutalsten AUSLÖSCHENS durch alles verherende KRIEGE ausgesetzt sind. Auch unser Nachkriegs-Quedlinburg bedurfte der Wiedergeburt humaner Sozialkultur durch Aufbruch.

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Geschichte III

KULTUREN großer ORIGINALITÄT sind FUNDAMENTE geistig-sozialkultureller ERNEUERUNGEN: Für Quedlinburg waren PFLANZENZÜCHTUNG und SAATGUTWIRTSCHAFT wichtig und zum Segen für die Stadt geworden, zeitlos unverzichtbar.

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Geschichte IV

Wirtschaftliche ENTWICKLUNGEN betstimmen die STRÖMUNGEN von WIRTSCHAFTS-KULTUREN jeder GESELLSCHAFT: Ihren MUT, ihre ZUVERSICHT und ihren SCHAFFENSANSPORN. Auch das Quedlinburger Stadtraum-Gefüge war und ist zu jeder Gesellschaftszeit für seine Bewohner der "größte selbstschöpferische Sozial-Kulturraum".

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Geschichte V

Auch unsere QUEDLINBURG-GESCHICHTE der VERGANGENHEITEN steht für unsere gesellschaftlichen GÜLTIGKEITEN und für unsere GESELLSCHAFTSKULTUR.

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Lebendige Quedlinburg-Geschichte

Im Kultur- und Heimatverein Quedlinburg e.V. hat Heinz Kittels LEBENSWERK kulturelle HEIMSTATT gefunden: Geehrt im Andenken, fortgeführt in Gemeinschaft.

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