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Vor 65 Jahren mussten sich unsere Menschen nachkriegsbedingten Volkssolidarität-Herausforderungen stellen.

Unsere"NATIONALERZÄHLUNG von Sozialkultur" ist nur verständlich, wenn wir ihre Erhöhungs- und Erniedrigungskunden begreifen. In unserem "GEGENWARTSKULTUR-GEDENKJAHR zunehmender ERINNERUNG an das vergangene KRIEGSJAHRHUNDERT" sind wir alle zu gemeinsamer Erinnerungskultur aufgerufen.
Das Gedenken wird u.a. den "Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren", den "Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren" und den "Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren" einschließen.

Unser Kultur- und Heimatverein ist bei diesen thematischen Erinnerungen dabei, nachstehend mit dem Beitrag:

"Vor 65 Jahren mussten sich unsere Menschen nachkriegsbedingten VOLKSSOLIDARITÄT-HERAUSFORDERUNGEN stellen."
Lohnende Rückblicke erinnern an diese solidarischen Historienwurzeln, die auch unserer Gegenwart Zukunft ermöglichen.

 

1949 war unser nachkriegsbesetztes Deutschland unwiderruflich durch getrennte Währungsreformen und den aufkeimenden Kalten Krieg auf unbestimmte Zeit endgültig gespalten worden. Die politisch nicht umsetzbare „Nachkriegspolitik von Gemeinsamkeit“ der Deutschland-Besatzungsmächte ließ eine gemeinsame Reformierung für Gesamtdeutschland nicht zu. Die Konfrontationen unter den Alliierten führten gar zum Kalten Krieg.

Währungsreformrückblicke sind Zeugnis dafür:
Am 21.Juni 1948 hatten die Militärregierungen der USA, Großbritanniens und Frankreichs in den Westzonen die Reichsmark (RM) abgeschafft. Es kam hier zur Einführung der Deutschen Mark (DM). Zwei Tage später, am 23.Juni 1948, führte die sowjetische Militäradministration (SMAD) ebenfalls eine Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone durch. Hier erfolgte am 24.06.1948 die Umstellung von der Reichsmark auf die neue Währung Deutsche Mark (Ost). Die getrennten Währungsreformen in Ost und West spalteten 1949 Deutschland endgültig und unwiderruflich in zwei Teile.

Die größte soziale Aufgabenerfüllung für die geschundenen Menschen erbrachte auch der gesamte Ostharz bei den Hilfsleistungen zur Linderung von Elend, Not und Sorge.
Auf dem äußerst steinigen Weg des materiellen, geistigen und kulturellen Neubeginns, auch mit dem Wirken der Volkssolidarität, gelang es, durch Leistung ein verbessertes Leben aufzubauen.

Die nachstehenden Bildleisten erinnern auf ihre Weise:
Auch in Quedlinburg ist jede Bildzeitreise nicht nur quellenbezeugte Erinnerungskultur, sondern auch mutmachend zum gemeinschaftlichen Handeln für ein Leben in Würde und Demut. „Bewusste politische Selbstdarstellungen“ erzählen den Menschen nicht von ihren Leistungen. Das schafft nur die wahre Geschichtsschreibung.

Einzigartige Bildquellen dafür hat der quedlinburg-bekannte Bildchronist, Fotomeister i.R. Heinz Kittel, ins rechte Licht gesetzt. Sie bedürfen keiner Kommentierung, weil sie unser eigenes leben sichtbar machen.

Herzlich willkommen zu unserer „visuellen Rhetorik“ (bitte ein Bild anklicken).

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